Projekte

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Klausurtagung 2016 im Sauerland

Die Mitglieder der Ideenwerkstatt Dortmund Innenstadt-Ost hielten erfolgreich eine Klausurtagung im Sauerland ab.

Inhalte und Ergebnisse werden wir in Kürze vorstellen.

10-5-2016
Anette König

 

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Vortrag bei den Lib´ELLEn Dortmund

«Die Willkommenskultur an der Berswordt-Grundschule als eine humanitäre und bildungspolitische Antwort auf die Aufgaben, die sich durch die Flüchtlingswelle und speziell durch die besondere räumliche Lage der Schule in unmittelbarer Nähe der Flüchtlingsunterkunft Davidisstraße 13 für uns und die ankommenden Eltern und Kinder ergeben.»

13-11-2015
Anette König

 

Willkommen auf Deutsch

Vertrieben - angekommen - willkommen
Filmabend mit Gespräch anlässlich der Interkulturellen Woche 2015

Mo 5.10.2015, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Ort: sweetSixteen - Das Programmkino im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund

Wir zeigen den 90-minütigen Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ von Carsten Rau und Hauke Wendler.

„Willkommen auf Deutsch“ zeigt, was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen. Der Film wirft dabei die Frage auf, was einem nachhaltigen Wandel der Asyl- und Flüchtlingspolitik tatsächlich im Wege steht. Über einen Zeitraum von fast einem Jahr begleitet der Film Flüchtlinge, Anwohner sowie den Bereichsleiter der überlasteten Landkreisverwaltung – stellvertretend für die 295 Landkreise bundesweit.

„Willkommen auf Deutsch“ ist kontrovers, sehr emotional und auch amüsant und zeigt, dass die Situation schwierig, aber nicht hoffnungslos ist.

Flüchtling sein - was und wie ist das? Was heißt es alles zu verlieren? Ändert sich das Gefühl im Laufe der Zeit? Wie begegnen wir einander?" Über diese Fragen sprechen wir im Anschluss mit unseren Gästen, Menschen die 1945 und heute Zuflucht gesucht und gefunden haben.

Veranstalter: Dortmunder Arbeitskreis Flüchtlinge
In Kooperation mit: Arbeit - Potentiale - Perspektiven für Flüchtlinge, Auslandsgesellschaft NRW e.V., DGB Region Dortmund-Hellweg, Kommunales Integrationszentrum Dortmund

14-9-2015
Dortmunder Arbeitskreis für Flüchtlinge

 

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Das Brunnenfest 2015

In diesem Jahr findet das Brunnenfest am 11. und 12. September statt.

Am Freitag, den 11.09., startet es wieder ab 18.00 Uhr mit einem Dämmerschoppen. DJ Pletti wird Musik auflegen und es besteht die Möglichkeit, in geselliger Runde das Brunnenfest zu starten.

Am Samstag beginnt das Fest ab 13.00 Uhr. Es wird ein buntes Programm geboten: Kutschfahrten, Kinderhüpfburg (Sparkasse), Kinderschinken (Dogewo), Eiswagen, Bier- und Getränkewagen, Grill, Pizzastand von der Pizzeria Romantika und vieles mehr.

Die Beteiligung in diesem Jahr ist im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal gestiegen. In diesem Jahr präsentieren sich auf dem Brunnenfest: das Kinderschutzzentrum Dortmund, der Rock`n Roll High Fly Dortmund e.V. stellen sich auf der Bühne dar, der Kunst- und Kulturverein und der Zooverein teilen sich einen Stand, es wird einen Rundlauf mit den Moonkarts geben auf dem Grundstück der Friehofsgärtnerei Toppmöller, die Berswordt-Grundschule, die Franziskus-Grundschule, die Ricarda Huch Realschule und die OGS sind mit dabei. Außerdem präsentiert sich das Projekt "Philoxenia cultura". FABIDO Familienzentrum am Ostpark ist auf dem Hof der Franziskus-Grundschule mit einer Kinderbelustigung. Das Kunstprojekt 360 Grad präsentiert sich auf dem Hof der Berswordt-Grundschule.

Ein Schmuckstand bietet seine Produkte an. Die Firma Bürobedarf Jung präsentiert die Homepage der Ideenwerkstatt, Malermeister Uwe Walter und die Firma Prosol führen die Aktion „Kinder und Farben“ durch. Herr Uwe Walter zeigt an seinem Stand zudem den Film, mit dem er das Projekt der Ideenwerkstatt „Frühjahrsputz - Entfernung von Graffiti an der Mauer des Ostparkfriedhofs“ hat festhalten lassen.

Zusätzlich wird es wieder ab 14.30 Uhr ein Bühnenprogramm geben, bei dem wieder die Schüler der Franziskus-Grundschule und der Berswordt-Grundschule aufführen werden. Durch das Programm führen Tobias Klein-Endebrock und Jürgen Staedtler. Anschließend klingt das Fest gegen 18.00 Uhr aus.

24-8-2015
Tobias Klein-Endebrock

 

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Frühjahrsputz - Entfernung von Graffiti an der Mauer des Ostparkfriedhofs

Die Mauer am Ostparkfriedhof ist frei von Graffiti

Die Mauer am Ostparkfriedhof ist frei von Graffiti-Schmierereien. Die Ideenwerkstatt Kaiserstraßenviertel hatte sich dieses Ziel gesetzt. Seit Ende Mai 2015 ist es nun geschafft.

Um das Ziel zu erreichen, hat der OGS Bereichsleiter Jürgen Staedtler den Malermeister Herrn Uwe Walter gewinnen können. Herr Walter hat beruflich durch seine Firma Erfahrung in der Beseitigung von Graffiti.

Um die Idee in die Tat umzusetzen, ist es zudem erforderlich gewesen, die Mittel für die Aktion aufzutreiben. Hier ist Tobias Klein-Endebrock ins Spiel gekommen. Er ist Mitglied in der Bezirksvertretung Innenstadt Ost und hat über seine Fraktion beantragt, für die Aktion, die Gelder zur Verfügung zu stellen. In der Sitzung der Bezirksvertretung, in der der Antrag zur Abstimmung stand, ist der Antrag einstimmig angenommen worden. Zudem galt es, die Leiterin der städtischen Friedhöfe mit ins Boot zu holen. Denn die Mauer am Ostparkfriedhof steht unter Denkmalschutz.

Für die Aktion war vorgesehen, die Friedhofsmauer des Friedhofs am Ostpark von Graffiti zu beseitigen. Außerdem ist auch privaten Hauseigentümern das Angebot gemacht worden, sich an der Aktion zu beteiligen. Private konnten sich bei Rechtsanwalt Klein-Endebrock melden, wenn sie Graffiti auf ihrer Hauswand entfernt haben möchten. Auszubildende der Firma Walter haben die Farbe der Hauswand nachgebildet und das fertig gestellte Produkt über die Graffiti aufgetragen. Die Hauseigentümer haben lediglich die Farbe gezahlt.

Zudem sollte bei jungen Menschen das Interesse für den Maler- und Lackiererberuf geweckt werden. So haben sich in etwa von der Ricarda-Huch-Realschule Schülerinnen und Schüler an der Säuberungsaktion beteiligt. Die gesamte Aktion hat Herr Uwe Walter filmen lassen. Sie können den Film einsehen.

Mit dem Frühjahrsputz sollte das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass sich gerade ältere Menschen durch Graffiti in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt werden. Das haben Kommunale Regionalanalysen ergeben. Danach fühlen sich Menschen in Städten durch drei Umstände am meisten gestört: rüpelhafte Autofahrer, schmutzige Straßen, Wege und Plätze und durch Graffiti.

Laut der polizeilichen Kriminalstatistik hat es in 2010 in der Innenstadt Ost hochgerechnet 79,04 Fälle von Sachbeschädigung in Form von Graffiti gegeben.

Erläuterung der Zahl: Es gab NRW-weit 26.358 Fälle von Graffiti. Das beutet, dass auf jeden Einwohner 0,0015 Graffiti Taten entfallen. Diese Zahl mit der Einwohnerzahl in der Innenstadt Ost multipliziert ergibt die Zahl 79,04.

Tatsächlich wird vermutet, dass die Zahl zehnmal so hoch ist.

Das heißt, dass die Innenstadt Ost jährlich rund 800 Mal mit Graffiti beschmiert wird. Das heißt weiter, dass in zehn Jahren die Innenstadt Ost 8.000 Mal beschmiert wird. Und gegen die Beseitigung wurde in der Vergangenheit so gut wie nichts unternommen. Das Verschandelt nicht nur das Stadtbild. Das beeinträchtigt die Dortmunder Bevölkerung in ihrem Sicherheitsempfinden.

Es ist erwiesen, dass nach der sog. broken-windows Theorie zuerst ein zerbrochenes Fenster in einem Quartier auftritt. Wenn nichts geschieht, verwahrlost im Ergebnis ein ganzes Quartier.

Erläuterung: Die broken-windows Theorie besagt, dass ein einziges zerstörtes Fenster dazu führen kann, dass ein ganzes Stadtviertel in der Weise herunterkommt, dass sich in erster Linie Störer in dem Viertel ansiedeln. Das augenscheinliche Herunterkommen eines Vierteils führt nach der Theorie dazu, dass Ungebetene in dem Viertel erscheinen. Ihre Anwesenheit signalisiert, dass ihr Verhalten in der näheren Umgebung nicht kontrolliert oder gar geduldet wird. Hierdurch entsteht in der Bevölkerung Angst, insbesondere vor Gewaltkriminalität. Die Angst bewirkt, dass sich die „Anständigen“ zurück ziehen. Ihr Rückzug hat zur Folge, dass weniger soziale Kontrolle herrscht und die fehlende soziale Kontrolle die Begehung von Straftaten wiederum erleichtert. Schließlich entwickelt sich die Bevölkerungsstruktur von einer sozial stabilen Nachbarschaft weg.

Die Aktion ist seit Ende Mai 2015 abgeschlossen. Bis jetzt ist die Mauer erfreulicherweise sauber geblieben. Nach Rücksprache mit der Polizei wird darum gebeten, die Polizei umgehend darüber zu informieren, falls jemand einen Sprayer sieht.

10-8-2015
Tobias Klein-Endebrock